Teilnehmer*innen mit abgeschlossener Grundausbildung in NeuroDeeskalation® haben die Option nach Abschluss der Vertiefungsausbildung NeuroDeeskalation® als ressourcenreich NeuroDeeskalations-Practitioner anerkannt zu werden. Gerne können Sie uns dazu kontaktieren.

Preis
1,29 €
Dauer
3 d
 
Start-Ende
19.12.2025 09:45
08.06.2026 14:00
Veranstaltungsart
Seminar
 

Termine

09.06.2026, 09:00 - 16:30 Uhr

10.06.2026, 09:00 - 16:30 Uhr

11.06.2026, 09:00 - 16:30 Uhr


Preis

1.290,00 €


Ort

Fachpool

Regenkamp 78

44625 Herne


Referent*in

Sabrina Kreitmaier

Elke Strauch


Beschreibung

Menschen, die Bindungstraumatisierungen erlebt haben, neigen dazu, in Nähebegegnungen in ihre traumatischen Muster zurückzufallen. Dies führt zu einer neurobiologischen Aktivierung ihres Gefahrensystems, wodurch sie in den Kampf-, Flucht- oder Erstarrungsmodus wechseln. In solchen Momenten reagieren sie nicht selten auf andere mit einem bedrohlichen Verhalten. Begleiter*innen können durch diese Dynamiken ebenfalls in ihre eigenen Stress- oder Traumaantworten geraten, was zu einer Eskalation der Situation führen kann. Symmetrische Eskalationen sind in solchen Fällen schwer zu vermeiden. NeuroDeeskalation ist eine Methode, die wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Neurobiologie, Bindungstheorie, Traumatheorie und Körperpsychotherapie miteinander verbindet, um in eskalierenden Situationen gezielt gegenzusteuern. Diese Methode ergänzt bindungsorientierte und traumasensitive Ansätze sowie die Konzepte der Neuen Autorität und der Psychologie des gewaltfreien Widerstands (NVR). Sie hilft dabei, den Konflikt zu entschärfen und eine sichere, heilende Bindung herzustellen.


Teilnehmer*innen mit abgeschlossener Grundausbildung in NeuroDeeskalation® haben die Option nach Abschluss der Vertiefungsausbildung NeuroDeeskalation® als ressourcenreich NeuroDeeskalations-Practitioner anerkannt zu werden. Gerne können Sie uns dazu kontaktieren.


Ziele

Teilnehmer*innen unserer 3-tägigen Grundausbildung mit 2 Trainer*innen

- lernen Klient*innen vor, während und nach Eskalationen aus dem Bedrohungssystem ins Bindungssystem führen.

- kennen grundlegende Strukturen, Abläufe und Begegnungsformen, welche Eskalationen unwahrscheinlicher werden lassen.

- können ihre professionelle Haltung durch gefühltes Verstehen weiter entwickeln.

- entwickeln eine geschulte Intuition für bindungsfördernde, regulierende Interventionen.

- entwickeln ein Repertoire an Techniken zur Co-Regulation.

- verstehen den Sinn hinter Eskalationen und können diese für Bindungsaufbau und -vertiefung nutzen.


Teilnehmer*innenkreis

Menschen, die auch Menschen mit herausforderndem Verhalten würdevoll begleiten möchten wie z.B. Eltern, Pflege- und Adoptiveltern, Lehrer*innen, Sozialpädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Therapeut*innen, Ärzt*innen, Mediator*innen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, im Behindertenbereich und in der Forensik.


Mehr Infos:

https://seminare.fachpool.de/default.aspx?view=details&ve_id=7981